Suses Tierwelt Teil II

Vor ein paar Wochen beim samstag-morgendlichen Zeitunglesen vernahmen wir ein unbekanntes, nicht zuzuordnendes Geräusch und staunten nicht schlecht über das fellige, kleine Wesen, das wir schließlich in Augenhöhe direkt neben uns am Fenster entdeckten: eine Maus, die mit Begeisterung die Blüten unserer wild wachsenden Melisse futterte.

13 thoughts on “Suses Tierwelt Teil II

  1. Das Mäuschen brauchte keinen Geist zur Melisse. Und eine Klosterfrau war bestimmt auch nicht in der Nähe. Außer Du bist eine Novizin? Hübsche Begegnung.
    LG aus dem gläubig beschwipsten Westfalen
    Michael

  2. Nee, Michael, bin ich nicht;).
    Renata, die Maus wusste wohl, dass es sich bei uns um einen ausgesprochenen tierfreundlichen Haushalt und Garten handelt.
    Sie saß bestimmt 20 Minuten in der Melisse und hat sich beim Futtern überhaupt nicht stören lassen. Und ein Fotoapparat liegt seit dem Besuch des Hermelins an unserem Stammfensterplatz fast immer bereit;).

    1. suse, da kannst du die Kamera nun wegräumen. Der Hermelin liegt tot am Straßenrand. Ich habe so ein Tier noch nie so genau ansehen können, die Zähne sind sehr beeindruckend und beängstigend zugleich. Habe erst gedacht, da liegt eine Katze, aber als ich näher kam, war ich erleichtert, das es keine Katze war. Keine Ahnung, wie lange das Tier schon da liegt, vermute mal seit gestern oder diese Nacht.
      Nun noch was schönes: die Hochlandrinder auf meiner Tour haben Junge, die sind sooo süß. Sie sind so groß wie Schafe, sehen aber viel kuschliger aus. Leider sind sie für meine Handykamera zu weit weg. Und an das Gelände wage ich mich nicht näher ran. Die Hörner der Männer sind zu gefährlich…

      1. Meine Naturfreundin hatte bemerkt, dass das gezeigte Hermelinchen auch ein Mauswiesel sein könne, man das bei dem Foto nicht wirklich unterscheiden kann. Ich selbst könnte beide aber eh nicht auseinander halten.

  3. Na, wenn das kein spezieller Gruß von Wolke Sieben sein soll…
    Ist doch zumindest ein schöner Gedanke, oder? Tolles Porträt!
    Ich kann von meinem jüngsten Erlebnis mit tierischem Besuch leider kein Foto beisteuern: Ein Waschbär saß auf dem kleinen Balkon des Eichhörnchenfutterhauses und bediente sich an den Nüssen, sah mich an, ließ sich gar nicht stören (obwohl ich am offenen Fenster stand, keine zwei Meter von ihm entfernt) und knackte friedlich weiter. Es war mitten in der Nacht und ich war aufs Fotografieren ohne Licht leider nicht vorbereitet…

    1. Waschbären gibt es bei uns auch im Überfluss. Sie plündern gern den Komposter, obwohl dieser schon mit einem großen Stein gesichert ist. Wenn sie hungrig sind oder was interessantes riechen, entwickeln sie Bären-Kräfte. Auch ihre Kletterkünste sind nicht ohne. Seit sie immer die Meisen-Knödel geholt haben, bekommen die Vögel nur noch Körnerfutter und sind sehr zufrieden damit.

  4. Betti, das klingt so, als hättets du Herma persönlich kennengelernt und wohntest um die Ecke….Vielleicht ist dem ja so??
    Auch wenn deine Annahme stimmen sollte (ich vermute eher , sie wurde wegen ihres hellen Fells Opfer eines Rauvogels): der Fotoapparat bleibt!
    Es könnten ja andere fotogene Lebewesen auftauchen – und sei es unser Riesenmischling;).
    Naturfreund, deine Naturfreundin kann durchaus recht haben:
    ich schau nochmal;)

    1. Suse, nein ich wohne nicht um die Ecke und es war bestimmt nicht „dein“ Hermelin. Die gibt es auch in Braun. Und der am Straßenrand war braun. Ich tippe auf eine Begegnung mit einem Auto, schließlich ist dort eine viel befahrene Straße. Neben dem Tier konnte man noch ein paar Stacheln eines Igels erkennen, der wohl vor einiger Zeit an dieser Stelle „über die Regenbogenbrücke“ gehen musste… ;-(((
      Wenn du in Thüringen-Grenze zu Sachsen wohnst, könnte das mit „um die Ecke-wohnen“ allerdings doch stimmen. 😉

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