Hallo, meine Lieben!
Nun, habt ihr unsere 40 botanischen Mitbewohner finden können? Wie ihr vielleicht bemerkt habt, sind auch einige Unkräuter – oder, wie man sie politisch korrekt jetzt nennt – spontane Begleitvegetation – dabei. Man kommt ja nicht mit dem Ausreißen dieser pflanzlichen „Freunde“ nach! Viele „Unkräuter“ kann man ja auch vielseitig einsetzen – Löwenzahn und Brennnesseln z.B.
Daher habe ich einige solche Pflanzen auch mit in das Suchfeld gepackt.
Hier erst mal die Wortsuchliste:

Und hier ihre Position im Suchfeld:

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Hier möchte ich euch meine Lieblinge zeigen:
Meine sensationell duftenden Petunien „Night Sky“, die jedes Jahr unsere Balkonkisterln schmücken:
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Mein Duftfavorit im Vorgarten – der echte Lavendel, der heuer ganz besonders üppig blüht:
Das erste Mal in unserem Garten – eine Celosie:
Auch in diesem Jahr vertreten – eine Sundaville:
Und unsere Hibiskus-Hecke – im Sommer hübsch anzusehen und ziemlich blickdicht, streut aber ihre Samen wild umher, sodass sie, wenn man kein Argusauge darauf hat, in einigen Jahren den ganzen Garten überwuchern würde. Im Winter allerdings ist sie kahl und bietet keinen Sichtschutz *grml*
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Das ist, wie gesagt, alles nur eine kleine Auswahl, die vielleicht nicht jeder in seinem Garten hat. Lustiges Detail am Rande: Wir haben viele „Einzelkämpfer“, die Wind oder Vögel in unseren Garten gebracht haben, die wir aber voll Freude jedes Jahr beobachten und hegen: eine wild wuchernde Kermesbeere (siehe erster Beitrag), ein Buschwindröschen, einen Liguster, den wir irgendwann im Herbst an den Rand versetzen müssen, damit er nicht eine Hecke mitten auf der Wiese bildet, einen Krokus und eine weiße Trompetenlilie, um einige zu nennen.
Ich weiß, unser Garten ist nicht gerade ein Vorbild an Organisation und leider auch nicht völlig sinnvoll zusammengestellt, aber da wir ihn zum größten Teil so geerbt haben und einiges nicht mit vertretbaren Kosten umgestaltet werden kann, haben wir uns für etliche Kompromisse entschieden und sind jetzt auch glücklich und ziemlich zufrieden damit. Einem geschenkten Gaul…
Und nun noch ein Bildchen, das von uns grinsend „Sex and the City“ genannt wird:
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Keine Ahnung, warum gerade heuer so viele Schnecken mit Haus unseren Garten als Dating-Plattform benutzen! Sogar unser Katerchen hat den Liebesspielen der Schnecken staunend zugesehen *gg*
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Ob sich diese zwei wohl noch zu einem Stelldichein gefunden haben?
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In diesem Sinne,
liebe Grüße aus unserem Garten am Rand von Wien,
eure die Natur beobachtende Selune








Da sind ja einige Pflanzen dabei, deren Name mir nichts sagt. Kirchlorbeer kenne ich nur als KirSchlorbeer und Monstera kenne ich nur als Zimmerpflanze. Ein paar der Pflanzen haben wir auch und auch bei uns gibt es Pflanzen, die sich selbst angesiedelt haben. Die Walderdbeeren lassen wir aber wuchern, dafür schmecken sie zu gut. Ein Rasenroboter kommt uns auch nicht her, wir mähen selbst. Nachbars haben einen Rasenroboter, der Tag und Nacht läuft, auch Sonntags. Das Gras hat keine Chance zu wachsen und Tiere werden auch nicht gefährdet, da durch den Zaun nichts durch passt. Außerdem ist das Grundstück noch sehr durchsichtig, es sind erst ein paar kleine Sträucher und Bäume gepflanzt. Und zum Thema Knien, das muß nicht sein, nur im absoluten Notfall. Ich bin schon immer beim Sport bedient, wenn unser Trainer sagt: Nehmt euch eine Matte…
Upsi, da habe ich doch glatt den Lorbeer statt in die Kirschloorbeerhecke in die Kirche gestopft – da passt ja wer GANZ gut auf! Obwohl ich meine Beiträge mehrfach korrekturlese, fällt mir ab und zu etwas doch nicht auf. (Ich schreibe meine Beiträge mit Word, das hat eine Überprüfungsfunktion – wenn ich da so vor mich hintippsle und dann den Text das erste mal betrachte, sieht es auch wie früher mal im Schularbeitsheft…)
Wegen der Monstera: Ich stelle meine Zimmerpflanzen ab dem Frühsommer auf die Veranda – wir haben ein Vordach, das Wind und Regen und im Falle des Falles auch Hagel von der Veranda ziemlich abhält. Da stehen derzeit eine Aloe, eine Kranzschlinge, ein Topf mit Stiefmütterchen und ein kleiner Drachenbaumableger. Die Monstera ist mir damals beim Umzug leider gestorben – ich weiß noch immer nicht, warum.
Apropos: wußtet ihr, dass Petersilie im zweiten Jahr giftig ist? Bin aus allen Wolken gefallen, als ich davon erfahren habe! Wenn das so ist, pflanze ich keinen mehr, sondern hole mir einen Topf mit vorgezogenem Petersil….
Die Petersilie ist ja nicht umsonst zur “Giftpflanze des Jahres 2023” gewählt worden, im Jahr 2022 war es übrigens die Kartoffel. 😊
Jap, weiß ich seit letzter Woche auch. TV macht schlau!
Noch mehr “unnützes Wisssen” gefällig?
Denn der Name „Petun“ bedeutet in der Sprache der brasilianischen Ureinwohner so viel wie „Tabak“. Petunien sind Nachtschattengewächse (Solanaceae). In dieser Familie bildet die Gruppe Petunia eine eigene Gattung, die mit den Tabakpflanzen (Nicotiana) verwandt ist. Beheimatet ist die Petunie im tropischen Südamerika.
Na, hoffentlich versucht jetzt niemand, sich eine Zigarre aus meinen Petunien zu rollen! 🤭🥴
Euer Garten ist so vielseitig und schön. Gibt aber bestimmt auch viel Arbeit… man muss ja alles immer etwas ‘in Schach’ halten. Gut dass du die Celosie abgebildet hast – ich kenne sie zwar vom Sehen her, aber den Namen wusste ich nicht. Die Weinbergschnecken – so hübsch – sind die bei euch auch geschützt? Ich trage sie immer weg von der Strasse – immer in die Richtung, in die sie unterwegs waren – nicht zurück – sonst gehen sie wieder den gleichen Weg auf die Strasse… Aber das ist vermutlich längst bekannt. Dass einige Petunien-Arten duften, wusste ich früher auch nicht. Jetzt haben wir auch eine Sorte, die so fein duftet.
Die Celosie wird auch “Brandschopf” genannt – aus ersichtlichem Grund.
Wenn ich meinen Mann nicht hätte, hätte ich keinen Garten – es ist das Erbe seiner Eltern – und wenn er nicht immer am Boden rumkriechen und das Unkraut aussrupfen würde, dann wäre der Garten bereits mit allem Möglichen zugewachsen, weil ich nicht knien kann. Und lange mit dem Kopf nach unten geht leider auch nicht, weil mir dann schwindlig wird. Aber mähen, gießen und so geht.
Mähroboter geht nicht – der Garten ist wegen des Eckgrundstücks sehr verwinkelt und wollen wir auch nicht wegen der vielen Tiere, die in unserem Garten ein und aus gehen. Ich möchte ja keine beinamputierten Igel!
Und das mit den duftenden Blümchen…. In diesem Garten wirst du von den Duftwolken erschlagen. Der Vorgarten ist Lavendelgebiet, die andere Seite ein Gemisch aus verschiedenen stark duftenden Rosenstöcken, im Hauptgarten ziehen Wolken von den Petunien durch die Luft und konkurrieren mit dem Beet voller Katzenminze. Tja, und jetzt haut es auch im Haus alle aus den Latschen, weil ich gerade Lavendel geerntet habe und Büschel zum Trocknen mache. Ich glaube, die werde ich zum Selbstschutz dann in der Garage aufhängen.
Oh – da geht es dir (fast) gleich wie mir: ich kann auch nicht mehr knien. Wenn ich jäten muss/will, nehme ich einen Stock als Stütze… tja, auch ich werde älter… 😀 Einen Rasenroboter konnte ich mal ‘beaufsichtigen’ (er gehörte unserer Vermieterin, aber ich durfte ihn programmieren 🙂 ). Und so liess ich ihn nur tagsüber ein paar Stunden laufen und sowieso erst, wenn das Gras abgetrocknet war. Weiss nicht, wie man auf die Idee kommt, so ein Ding in der Nacht laufen zu lassen. Da verklebt ja alles. Auch wegen der Katzen machte ich mir Sorgen, aber solange sie gut hören können, geht das gut. Einer unserer Kater hört nun aber nichts mehr und dann wäre es zu gefährlich. Aber hier ist der Anteil Wiese eh zu klein für einen Roboter.
Das mit den Duftwolken klingt toll! Ich habe auch immer Rosen (aus)gesucht, die stark duften. Jasmin hätte ich noch gerne (ist aber leider nicht winterhart) und Gardenien mag ich auch sehr (geht aber halt auch nur in südlicheren Gefilden). Lavendel-Büschel schneide ich auch immer und wenn sie trocken sind, stecke ich sie in kleine Stoffsäckchen und ab in die Kleiderschränke. Soll ja gegen Motten helfen. Mal hatte ich die Idee, die Säckchen im Wohnzimmer aufzuhängen – grad 3-4, ohje, das war keine gute Idee: 2 unserer Katzen fingen an zu kotzen und lagen nur noch phlegmatisch rum. Also kamen sie schnell wieder weg. Die Lavendelbüschel natürlich. 😉
Lavendel hat noch eine tolle Wirkung: Marder können den Geruch auf den Tod nicht ausstehen!!! Ist super, denn wir haben hier ein Marderrevier und – ein Auto – unsere geliebte Flocke. Die mag es gar nicht, wenn der Marder ihre Schläuche anknabbert. Habe den Burschen (?) mal erwischt, als er sich an den für die anderen Tiere ausgelegten Erdnüssen gütlich getan hat. Leider habe ich kein Foto gemacht, weil ich die Taschenlampe und nicht das Handy in der Pfote hatte… Aber wir müssen beide ähnlich doof geguckt haben 😱