Im Urlaub fliegen

Ja wirklich, kein Schreibfehler. Auch hier steht Urlaub an, bei schönem, nicht zu heißem Wetter in Garten und Umgebung, auch Fotos machen und fliegen: Dröhnchen.

Meine Lieblingsmenschen und auch ich brauchen ein paar Flugstunde mit „Lufthänschen“.

Hier mal ein Beispiel, was Lufthänschen so kann …

Für die Fotografie haben wir noch eine andere Drohne, nur unwesentlich größer. Auch die weicht Hindernissen weitgehend automatisch aus, hat aber nicht so geschützte Propeller und wiegt 249 statt nur 160 g. Sie hat aber die bessere Kamera.

8 Kommentare on “Im Urlaub fliegen

  1. Faszinierendes Hobby. Bei uns gibt es ein Drohnentestgelände. Dort wird erprobt, ob und wie man die Drohnen zur Medikamentenlieferung oder zum Zeitung austragen nutzen kann. Wie weit die Tests sind weiß ich nicht. Es wurde lange nicht darüber berichtet.
    Du schreibst von einem Lieblingsmenschen. Hast du eine Freundin? Das würde mich für dich freuen. Ich wünsche dir/euch einen erlebnisreichen Urlaub und viel Spaß beim Experimentieren.

    1. Ja, durch die Fotografie habe ich jemanden kennengelernt. Bin leider ein zu alter Knacker, aber sie kann in Sachen Fotografie viel von mir lernen und hat auch richtiges Kameraequipment, dass es dafür Bedarf gibt. Dadurch haben wir Themen ohne Ende und fein zu quatschen.
      Weil sie gern reist, 2-3 Mal im Jahr zusammen mit ihrer Freundin, habe ich ihr nun die kleine Sefiedrohne spendiert. Wollte sie erst überraschen, aber das Ding muss ja versichert und behördlich registriert werden, hat auch gleich 2 Jahre Schutzbrief gegen Abstürze bekommen. 🙂
      Ist die Versicherung angepasst und sie beim Luftfahrtbundesamt angemeldet, kriegt der kleine Brummer sein amtliches Nummernschild, wir üben mal auf einem Acker etwas und sie hat für Europa einen fliegenden Kameramann. Passt buchstäblich in einer Brotdose in den Koffer oder Rucksack und kann dann von der Hand starten. Sie kann sich damit auch auf dem Fahrrad verfolgen lassen und die Drohne per Applewatch oder Handzeichen anweisen.

      1. Ich wußte gar nicht, das es so kleine Drohnen gibt. Schön, wenn man Gleichgesinnte kennenlernt und die auch noch sympatisch sind.
        Wir treffen diese Woche auch wieder viele Bekannte bei der Jahrestagung. Da freuen wir uns immer sehr drauf.

  2. Hach – du bist schon ein Vollblut-Technik-Fan😂! Ich nehme an, dass die kleine Drohne auch eine Art ‚Verfolgungs-‚Modus hat? Also dass sie dir folgt, wenn du zB mit dem Fahrrad unterwegs bist? So was habe ich schon online gesehen – bei Reitern und bei Radfahrern. Schon noch witzig. Und dass sie selber zurückkommt und auf der Hand landet… ist ja auch voll praktisch. Mir wäre der Aufwand einfach zu gross. Dass Leute wenn sie eine Drohne sehen, am Rad drehen, hängt vielleicht eher damit zusammen, dass man gefilmt oder fotografiert wird… das mag ich auch nicht. Und inzwischen, wo der grosse Landriese rechts auf der Europa-Karte Drohnen in alle Länder losschickt…😡, ist wohl die Akzeptanz von ‚harmlosen‘ Drohnen eh noch gesunken.
    Dass es einem bei der Flugansicht schwindelig werden kann, glaube ich sofort… würde mir wohl auch so gehen. Na, hoffentlich gibt sich das mit der Zeit mit der Übung… Jedenfalls: hab viel Spass damit! Und vielleicht postest du ja mal ein Filmchen mit einer Überschau, wo du arbeitest?? 😀
    Ein schönes Wochenende wünsch’ich dir und herzliche Grüsse aus dem immer noch (zu) warmen Süden…
    Renata

  3. Nicht sooo neu, aber auf neuem Level. Meine erste Drohne habe ich vor 2017 mal bei Amazon gekauft und nur in unserer Turnhalle beim Inlineskating geflogen. Die war aber Mist, flog sehr instabil und ging direkt retour. Dann habe ich mir zwei bei Aldi gekauft, wegen der Ersatzteile und zusätzlicher Akkus alles doppelt. Auch nur für drinnen, zum Drohne fliegen üben.

    Aber jetzt gab es von DJI zwei neue Drohnen, eine günstig und schon recht gut für Fotos, aber noch leicht genug, die andere noch leichter, als Selfie Drohne, die man auch noch FPV* fliegen kann.

    * Mit entsprechender Brille sieht man dann seinen Flug aus der Sicht der Drohne, wie ein echter Flieger. Macht komplett Spaß. Die Flugzeit der kleinen Minidrohne, die ich direkt „Lufthänschen“ getauft hatte, ist nur kurz, aber nach einer Akkuladung wildem Flug fühlt man sich wie 5-7 Runden Achterbahn, muss auch erst einmal die Brille abnehmen und durchatmen. Und als ich mal googelte, ob sich da Leute übergeben, las ich, dass bis zu epileptischen Anfällen oder auf der Stelle schwindelig umfallen alles drin ist.
    Gut, packe ich mir dann einen Hocker mit ein. 🙂

    Wenn man so angeditscht ist, wie ich fällt es schon schwer mit großem Foto-Gerödel bei der Hitze herumzuschleppen. Da ist dann die kleine fliegende Kamera doch ganz smart, um mal einen Standort einzunehmen, der sonst zu viel Aufwand bedeutet oder gar nicht möglich wäre.

    Man muss aber viel lernen, was man darf, was nicht und die vielen Funktionen der Drohne und Steuerungen.

    Die kleine Drohne kann mit Gesten, Smartphone, sogar per Applewatch (habe ich nicht), mit Fernsteuerung oder FPV Brille und Joystick oder FPV Controller bedient werden. Alles muss erst einmal versichert sein, man als Fernpilot beim Bundesluftfahrtamt registriert sein und die Drohne eine Art Nummernschild bekommen, bevor man überhaupt starten darf.

    Wegen des Aufwandes und weil viele Leute bei Drohnensichtungen völlig am Rad drehen, ließ ich es bisher lange sein. Aber diese Geräte sind so klein und leicht, dass sie recht unproblematisch in der Nutzung sind.

    Die Kleine wiegt nur 160 g, also weniger als das Smartphone zur Steuerung, sie kommt automatisch zurück und landet ganz allein auf der Hand.

    https://www.youtube.com/watch?v=p6aNfWdPqJQ

    Hab‘ meinem Lieblingsmenschen gerade eine gekauft, damit sie auf Reisen ein Lufthänschen als fliegenden Kameramann hat. Nun muss sie sich erst anmelden und üben, dann kann auch sie durchstarten.

  4. Ahh – hast du ein neues Hobby? 😀 Wie weit ist eigentlich so die Reichweite?
    Geniesse deinen Urlaub und das über die Landschaft-Fliegen! 😍👍🍀

    1. Reichweite ist übrigens bis zu 10 km in Europa und 16 km in den USA, inklusive Livebild auf der Fernsteuerung oder Brille. Ist aber praktisch uninteressant, weil man Drohnen der offenen Kategorie in Europa nur auf Sichtweite (VLOS – Visual Line of Sight) fliegen darf. Ist man zu zweit und steht in Verbindung, auch die zweite Person kann mit der (wie gesagt führerscheinfreien) Drohne umgehen, erhöht sich die zulässige Distanz dann um ein paar Meter.
      Sprich: Ich kann mich auf eine Bank setzen und jemanden auf Fahrrad, oder Skates los schicken, bzw. Lisa mit den Hunden und die Drohne fliegt denen rückwärts vorweg, damit sie Filmen kann. Dann hat jemand die Drohne im Blick, wenn ich zu weit weg bin, kann diese aber steuern, ohne selbst im Bild zu hampeln. Geht der Akku zur Neige, kommt sie dann zu mir zum Starpunkt zurück und sie landet auf der Hand oder auf einem kleinen Landepad. Der nächste Faktor ist der Akku. Je nach Drohne, Tempo, Wind und Temperatur sind Flugzeiten von 10~15 oder bei der 249 g Drohne bis zu 21 Minuten drin. Für die gäbe es sogar einen größeren Akku, aber dann fiele sie aus der Klassifizierung und müsste umklassifiziert werden, ist damit dann auch führerscheinpflichtig und verliert den Vorteil der einfachen C0 Klasse. Also muss man nach ein paar Minuten eh umdrehen, was die Drohnen übrigens rechtzeitig allein einleiten, bevor der Akku zur Neige geht.

      Die Reichweite dient praktisch nur der Sicherheit, auch falls der Wind das Ding mal außer Sicht trägt. Die kleine Drohne könnte man sogar allein mit WLAN per Smartphone fliegen, tatsächlich auch bis zur maximalen Sichtweite, aber mit der Fernbedienung hat man da halt mehr Sicherheit und die bessere Steuerung. Sogar ohne Handy könnte die kleine mich verfolgen, kann per Gesten gesteuert werden. Aber wenn sie dann hinter dem Fahrrad irgendwo notlandet, findet man sie mit der Steuerung sehr viel leichter wieder. Handy und Steuerung werden auch gebraucht, um die sogenannte flysafe Datenbank zu aktualisieren. Ist die nicht aktuell, weiß die Drohne nicht, wo sie starten darf oder nicht und bleibt einfach stur am Boden. Die Technik holt sich also inzwischen für jeden Ort die Flugverbotszonen automatisch, wenn man eine moderne zugelassene zertifizierte Drohe hat.
      Das Update für Fernsteuerung und Drohne lag neulich bei insgesamt 2 GB, flysafe Datenbank und neue Firmware für die Akkus (jeder einzeln) kommen noch dazu. Schon sehr krass, was da an Technik drin steckt. Jede Wette, dass Uli inzwischen auch eine hätte, wie sein Freund, der Zauberer. Uli war auch so ein nerdiges Spielkind. 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert