Schnappi

Aus der Reihe Stars von gestern

14 Kommentare on “Schnappi

  1. „Stars von gestern“?
    Ok, das Foto ist offensichtlich aus dem Jahr 2010. Also ist das „Kleine“ jetzt wohl eher das „Große“ und nicht mehr ein „Schnappi“ sondern ein ordentliches „SCHNAPP“ 😄
    Als Babymonster sind selbst Krokis relativ putzig – wenn sie Heuschrecken und ähnliche Krabbeltiere schna(pp)bulieren…
    Tolles Foto!

    1. Ich glaube, Jürgen meint mit „Stars von gestern“ dieses grauenvolle Schnappilied. War, glaube ich, auch ein Klingelton. Falls du es nicht kennst, suche nicht danach Du lebst besser, wenn du es nicht kennst. 🙂

      1. Kenn ich…
        Aber eigentlich WILL ICHS NICHT KENNEN! 🤢 🤢 🤢
        Schrecklich nervenzerfetzendes … ähm… Gesinge (mir fällt nix ein, was DAS passend beschreiben könnte)

  2. Ja, war ein ganz kleiner Schnappi. Das Foto entstand bei einem Foto-Praxis Kursus, als eine Teilnehmerin angesichts dessen, was andere an Ausrüstung ran schleppten, ganz gefrustet war: „Ja mit Eurem tollen Equipment kann ja jeder tolle Fotos machen!“

    Falsch, denn man muss mit dem Gerödel erst einmal umgehen können, es auch einzusetzen wissen. Ich habe dann demonstrativ eine Kompaktkamera genommen, die ich mal für 99 EUR als Restposten gekauft hatte, d.h. drei gleiche für Praxis mit Kindern oder Jugendlichen, bzw, auch für die „Kurze“ und deren Mama.

    Für Schnappi hatte ich vorn ein Plastikröhrchen an die Kamera montiert, einen kleinen Adapter der eigentlich für Weitwinkel* oder Tele-Konverter* oder Nahlinsen gedacht ist.

    * Haben wir, obwohl drei solche Kameras, gar nicht. Das Röhrchen war allein zur Zweckentfremdung als Blendschutz für Vitrinen gekauft worden. 🙂

    Dort allein dafür genutzt, die Kamera vor Schnappi an die Glasscheibe zu drücken, um Spiegellungen durch Licht, mich und auch andere Personen komplett auszulöschen. Eine kurze schwarze Papp oder Plastikröhre, aber auch ein schwarzes Tuch hätten den Job auch gemacht. Das Röhrchen wirkt, gegen die Scheibe gehalten, auch gleich wie ein Stativ. => Ganz kleine Dinge bewirken manchmal viel. Problem (Lichtspiegelungen) erkennen, einfache Lösung (z.B. schwarzes Mikrofasertuch oder Röhrchen) finden; gewußt wie.

    Leider blieb besagte Teilnehmerin bei Ihrer Meinung, verstand nicht, dass an gleicher Stelle mit einer fetten großen Spiegelreflexkamera ein ungleich höherer Aufwand betrieben werden müßte.

    Schnappi entstand bei der Gelegenheit also quasi zur Demonstration als anschauliches Beispiel, dass ganz verschiedene Kameras ihre Berechtigung und auch jeweils andere Vorteile haben. Aber es sind leider immer Leute dabei, die lieber auf Ihrer Meinung beharren als dazu lernen wollen, geschweige denn das Potenzial dessen erkennen, was sie an Möglichkeite hätten, schon mit dem, was man selbst hat. 🙁

  3. Altes Wiener Sprichwort: „Durchs Redn kumman de Leit zamm!“

    Ich werde diesem Rat mal folgen, denn ich bin fototechnisch ein „geistiges Nockapatzl“, habe nur eine klitzekleine Nikon coolpix S6500 – und selbst mit der kann ich nicht richtig umgehen.

    Aber wir haben ein – wie es bei uns zuhause heißt – „Quaquarium“ – also ein Aquarium und vielleicht kann ich mit etwas „schwarzer Hilfe“, also Tuch oder Röhre, einmal ein „ordentliches“ Bild machen. Wir haben ein paar neue Mitbewohner, in die ich mich Knall auf Fall verliebt habe – die würde ich gerne fotofizieren, aber nicht dauernd Lichtspiegelungen haben…

  4. Oh die S6500. Ich hab die alte 5600 und die S7000, mir eben noch mal Bilder von der S6500 angesehen. Da es dafür keinen Tubus gibt, neue Strategie für ganz schmales Geld:
    Nimm einen schwarzen Strumpf, eine Schere und schneide den Strumpf zum Schlauch. Dann rolle die Socke ein Stück auf, halte das aufgerollte Ende an die Scheibe und die Kamera un den Schlauch.

    Abgesehen davon, dass nun der Blitz behindert wird, ist der sowieso zu schlapp und vor allem zu direkt von der Kamera. Du brauchst also einen Slave Blitz, ein kleiner Blitz, der optisch durch das Blitzlicht der S6500 ausgelöst wird. Wenn Du den gekauft und so eingestellt hast, dass er auch erst mit dem Hauptblitz der S6500 zündet, nicht schon mit deren Vorblitz, muss Dein Mann Blitzstativ spielen. Dann von schräg oben hinein blitzen und die Funzel so halten, dass er vom eingebauten Blitz der S6500 getriggert wurd. Also nicht die Fotozelle mit der Hand abdecken. 🙂

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    … wäre für schmales Geld zu haben. Ich habe so etwas von Metz, aber den gibt’s nicht mehr im Handel. Die Leute kaufen so etwas fast nie mehr, wissen einfach nicht, was gut ist. Bitte NICHT auf Nikon klicken, die dann gezeigte Option passt zur S6500 nämlich gerade nicht.

    Ach so: Die beiliegende Schiene verführt, den Blitz neben die Kamera zu setzen. Nicht beim Aquarium nehmen, aus der Position würde der externe Blitz nur stören.

    Warum nicht wie beim Schnappi? Schnappi hockte brav auf seinem Stück Holz, ganz still. Da reichte es die Kamera zu fixieren, Blitz wurde nicht gebraucht, es war hell genug. Fische aber sind ständig inm Bewegung, d.h. man braucht viel Licht, eben den Blitz.

    Und wer meint das sei Quälerei? Einfach mal schnorcheln gehen und schauen, wie in geringer Tiefe das Sonnenlicht durch Wellen aufblitzt. Ausreichend helles Dauerlicht stört viel mehr, auch Menschen.

    1. Vielen Dank für die ausführliche Erklärung und Beratung 😉
      Was die neuen Mitbewohner anbelangt: allzu große Raser sind das nicht. Im Gegensatz zu den Fischen, die natürlich auch in unserem Aquarium herumzischen, handelt es sich bei den neuen Models um gelbe Zwergperlhuhnschnecken. Die kleinen Scheißerchen legen zwar für Schnecken eine ordentliche Geschwindigkeit hin, obwohl sie ein mächtiges Häuschen mit rumschleppen und sich dabei auch ziemlich plagen, aber zum Fotografieren wirds wohl langsam genug sein 😃

      Wenn ich mal was Erkennbares vorweisen kann, werde ich sie euch vorstellen – es sind richtige Schnuckis! 🐌

      1. Auch bei Rennschnecken ist besagter Blitz ideal, sorgt für bessere Farbwiedergabe durch geeigneteres Licht. Blitze dieser Art sind immer schwerer zu bekommen, weshalb ich meine Miniblitze für die Kompaktkameras auch gut festhalte.

        Will niemand mehr „schleppen“, nur noch das Handy nehmen, welches aber (auch) in solchen Fällen komplett versagt.

    2. Der Schwarzröhrentipp ist super, den merke ich mir. Es wird der Tag kommen, an dem ich ihn nutze, danke.

      Naturfreund: Nimm im Notfall einfach besagten schwarzen Strumpf. Fußende abschneiden, etwas aufrollen, an die Scheibe halten und das Bündchen locker über das Objektiv bammeln.

      Für Deine EOS gibt es andere, besser Lösungen als das Rörchen:

      1. Weitwinkel-Streulichtblende ohne Tulmenform, passend zum Filtergewinde
      2. das gleiche als Gummi Zoomblende
      3. spezielle Gummipömpel, die über das Objektiv geschoben werden

      Das Röhrchen ist hingegen ideal für Kompakte mit ausfahrbarem Objektiv. Drückt man daran herum, verändert man nämlich den Fokus oder arbeitet gar gewaltsam mechanisch gegenan.

      1. Danke, da werde ich mich mal umsehen.
        „Der kleine Spass zwischendurch“ : Gummipömpel, (heißt bei uns Pümpel, oder die Schlauen sagen Saugglocke)
        Egal, ich höre da was:
        Meister Röhrich: „Werner! Nee nee nee! Tut das not, das du den Pümpel auf deine Kamera rauftust! Du ruinierst mich! Eckehart! Lauf in das Lager und hol einen neuen! Wir müssen doch noch zu Frau Hansen! Beeil dich! Soll ich denn die ganze Arbeit alleine machen!“
        Nimm es mir nicht übel, das musste raus. 🙂

  5. Ein Gummipömpel wird es werden, genial diese Dinger. Gibt sogar welche, die kann man auch in Richtung Gehäuse krempeln, da ist es gleich ein Regenschutz.
    Habe mal einen Beitrag für morgen als Entwurf hinterlegt, wäre schön, wenn du ihn für morgen frei gibst.

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