Damenbesuch

Aus dem Fenster gesehen und ein Amselmädchen entdeckt. Kamera geschnappt, gaaaanz langsam die Gardine beiseite geschoben und vorsichtig den Gummipümpel an die Scheibe gedrückt.

Schön, sie hat sich nicht stören lassen.
Jetzt hat sie mich gesehen, scheint sich allerdings sicher zu fühlen.
Wem die Amselin zu langweilig ist, der kann ja mal versuchen ob er weis, auf was für einem Baum sie sitzt. Sonst kommen fast nur Amselherren zu uns, schön mal eine Dame zu sehen. Bis zum nächsten Mal, euer Amselfrauenquoten beachtender Gerd.

30 Kommentare on “Damenbesuch

  1. Bissel kritisch schaut sie aber schon auf Foto 2! Beim Baum war mein erster Gedanke – Hollunder. Aber das Ganze ist so exakt gestutzt und sieht mehr nach Hecke aus. 🤔

  2. Die Amseldame ist ordentlich aufgeplustert, der Winter ist manchmal ganz schön hart zu unseren kleinen Flattermännern😉…in diesem Fall Flatterfrau 😅👍. Die Sitzgelegenheit sieht aus wie ein Holunderbusch ….deine Beiträge @Gerd sind nicht langweilig, sondern immer sprachlich sehr nett verpackt ,gerade die ganz kleinen Dinge sind doch sehr interessant in der Flora und Fauna anzusehen, vielen Dank dafür 👍😊

  3. Ich weiß es, ich weiß es, ich weiß es! Aber da mich der Oberlehrer nicht dran nimmt…
    Bei uns baut eine Amsel grad ein Nest, welches wir vom Bad-Fenster aus gut beobachten können. Aber im Moment ist sie wohl noch bei der Inneneinrichtung. 😉

  4. Amseln sind doch nie langweilig. Bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzung.
    Ich tippe auch auf Holunder. Oder sonst ev. noch Buddleja.
    Wann löst du das Rätsel auf?

    1. Bis jetzt ist keine Antwort richtig, (Betti?), es ist ein bekannter Baum, halt nur gestutzt. Kann riesig werden und wächst nicht an jeder Ecke. Blätter sind unverkennbar. Löse morgen auf.

  5. Na ja, ich möchte keinen weiblichen Baum von der Sorte auf meinem Grundstück haben. Eine Kette mit einem nachgemachten Blatt des Baumes habe ich auch, weil mir die Form so gut gefällt.

  6. Oh, dann weiss ich jetzt auch, welcher Baum gemeint ist. 😎 (–. .. -. -.- — )😉
    Aber da wäre ich jetzt ohne die sachdienlichen Hinweise von Betti und Gerd nicht drauf gekommen. 👍 Betti, warum weisst du das?🤔
    Macht der denn überhaupt noch Blätter, wenn er so zurückgestutzt ist?

    1. Bei uns habe ich diesen Winter auch noch nicht so viele Meisenknödel gebraucht. Die Vögel ziehen Haferflocken und Körner vor. Es sei denn, ich zerdrücke den Knödel und gebe die Masse ins Futterhaus…, dann ist sie in Null Komma Nix verputzt. Ja keine Anstrengung beim Fressen… 🙂

    2. Dann dürften die Knödel zu alt gewesen sein. In der deutschsprachigen Nikon Facebook Gruppe wurde diesen Winter über aus allen „Ofenrohren“ auf heimische Vögel geschossen. Weil kaum jemand richtig Urlaub machen konnte, präsentierten dort jede Woche mehrere ihre neuen Sigma 150-600 oder Nikon 200-500 und lieferten dann von Blaumeisen und Schwanzmeisen über Rotkehlchen bis zum Eisvogel ab.
      Fragt Michael, der auch in mit in der Gruppe ist, wie viel heimisches Geflügel die dort aus der Schweiz, Österreich, Luxemburg und Deutschland jede Woche im Bild liefern!

      1. Ich habe eher den Eindruck, dass die Knödel, die wir hier kaufen können, zu wenig weich sind. Früher jedenfalls waren sie so, dass man sie von Hand eindrücken konnte. Jetzt sind sie alle steinhart. Man kann sie kaum mit dem Absatz zertreten. 😕
        Oh, der heutige Cartoon auf Ulis Seite! ‚MEIN‘ Cartoon! 😂

        1. Nur die Harten komm‘ in‘ Garten war dabei doch ganz anders gemeint. 😉

          Dann haben sie Dir alte Ware angedreht.

          P.S: So gehört sich das: Seit gestern Urlaub und mit dem Gong 🌞

        2. Der Cartoon heute ist einsame Spitze, der gehört zu meinen Lieblings Cartoons, genau wie der von gestern…UliStein Humor in Reinkultur 👍👍👍👍Hallo Gerd…wann kommt die Auflösung von gestern 😉? Bin neugierig, welches Wissen an mir vorbeigegangen ist😅😊

      2. Jau, da hast Du recht, Du Freund der Natur. Wenn mir einer vor die „Flinte fliegt“ halte ich auch drauf aber nur mit 200mm bzw. Crop 300 maximal. Die teuren „Flinten“ mit langer Brennweite habe ich nicht. Hin und wieder ist bei mir ein Kiebitz oder auch mal eine Kornweihe bzw. Bussard. Rotkehlchen wird als VdJ im Moment ganz gerne genommen. Beim Baum halte ich mich zurück, denn ich sehe kein Blatt.
        LG aus dem ornitosophischen Westfalen
        Michael

        1. Bei mir ist 18-270mm das „immerdrauf“ Objektiv. Viel mehr ist bei bewegten kleinen Tieren eh kaum zu halten, jedenfalls von mir nicht. Zu den Störchen muss ich in Zukunft mit Stativ und 540mm. So ein hoher Schornstein aber auch! Allerdings schön von einer Insel aus, unter schönen alten Bäumen, bequem mit Bänken und ganz wenig Leuten. Dazu noch ein Kaffee…

  7. Na, nach Euren Hinweisen weiß ich es jetzt auch. Steht auch einer (männlich) bei meiner Mutti und da ist ein Wohnquartier für Blaumeisen dran. Jetzt hämmert da allerdings immer ein Buntspecht am Stamm herum. Hoffentlich fühlen sich die Meisis da nicht durch das Gescheppere zu sehr gestört. 😀

  8. Auflösung: Es ist ein Ginkgo, der Parkplatz für alle, wenn an den Imbissbuden sich die Schlangen bilden. Heute war ich mal wieder gezielt auf Futtersuche für das Forum. Störche, Enten, Schwäne und ein Buchfink war die Ausbeute. Ach ja, ein weiblicher „Teddy“ war auch noch vor der Linse.
    Die Amsel ist geblieben, hat ein Nest gebaut, sitzt jeden Tag Probe. Entferne morgen paar kleine Zweiglein, damit ich schön in die baldige Kinderstube hinein fotografieren kann.

    1. Das hört sich jetzt schon richtig spannend an,freue mich sehr auf die jeweiligen Berichte. Ein Ginkgo wächst hier nirgends, also brauche ich mich meiner Wissenslücke nicht allzusehr „schämen „😂😆😉

  9. @Naturfreund: Den Konverter habe ich mir aus Bern besorgt. Funktioniert bestens! Klar, ca. 2 Blenden frisst er schon, aber Stativ, Tageslicht und stillstehende Objekte, kein Problem. (Schick dir mal auf Telegram eine Aufnahme.) Habe natürlich erstmal mit einem geborgten Konverter getestet. AF kann man ab ca. 350mm vergessen, auf dem Stativ eh nur MF. Ohne Stativ ist der Konverter sowieso nicht einsetzbar. Ersetzt kein Ofenrohr, doch für mich eine preiswerte Alternative. Habe schon in der analogen Zeit Konverter benutzt und war immer überrascht, wie gut das klappte.

    1. Für den Gegenwert eines TK habe ist mir seinerzeit im Ausverkauf das Sigma 135-400 gekauft, neu. Mit einem 2x Konverter am „Suppenhuhn“ kommst Du bei APS-C über die Auflösungsgrenze. Die Bilddatei wird größer, genau wie bei Digitalzoom, aber die Details werden nicht mehr.

      Alles durchgetestet, für Nikon wie Canon (aber bessere Bodies), mehrfach mit verschiedenen Generationen von Kameras und TK, das Ergebnis bleibt. Maximal 1,4x und dann auch nur bei Vollformat mit wirklich guten Objektiven, lichtstarke Festbrennweiten oder teure 3-fach Zooms. In anderen Fällen ist ein TK rausgeschmissenes Geld.

      Zu analoger Zeit habe ich das auch mal gemacht. Klar, bei Dias kann man keinen Ausschnitt im Ergebnis vergrößern und bei Abzügen sieht man es erst bei ganz großen Formaten, aber heute siehst Du das direkt auf dem Bildschirm, kriegst von der Realität sofort eine Tritt in den Schritt.

      Für Superzooms, auch billige 200er und 300er Zooms, sind TK reine Geldverbrennung, schon weil die Objektive nicht hoch genug auflösen und ein Superteleschnäppchen nicht teurer wäre und auch die Montage auf dem Stativ ohne Stativschelle für den Eimer ist.

      Statt TK ein schönes leichtes Tamron 100-400, kaum teurer aber reell und auch für Vollformat tauglich. Das liefert dann ganz andere Ergebnisse und wäre bei Vollformat auch mit 1.4x TK zu gebrauchen, mit 2x und an APS-C auch das nicht. Alles immer wieder durch getestet, Fazit bleibt unverändert.

      1. Ich muss ein bissel auf das Geld schauen, liegt nicht im Wege rum. Falls du es noch nicht bemerkt hast, im Osten werden immer noch ganz andere Gehälter bzw. Stundenlöhne gezahlt. Der Konverter ist auch von Tamron, war gebraucht aus einem Fotofachgeschäft, der Preis war ein Witz, 38,00 Euro. Da macht man wohl nichts verkehrt. Und „in die Hosentasche“ passt das Ding auch noch. So selten wie ich den Konverter nutzen werde, reicht mir dieser Kompromiss völlig aus. Über Vollformat denke ich gar nicht nach…

        1. Die Löhne muss man relativ zur Wohnlage sehen. Und Wohnen ist hier im Hamburger Speckgürtel weitaus teurer als bei Euch. Dementsprechend ergeben sich zwangsläufig die Löhne. Inzwischen wird es zunehmend schwerer Fachleute ran zu kriegen.

          Bei 38 € für den Tamron machste nichts falsch, aber man muss auch die Nachteile und Risiken sehen (siehe unten).

          Trotz vorhandenen Vollformatbodies (D700, 2xD800, D850, Z7) habe ich mir für Ausflüge auch zwei Einsteiger Nikon D5600 gekauft, weil diese ein schwenkbares LCD hat. Dafür habe ich über den Winter gebraucht Objektive gekauft, weil diese zu meinen zwei älteren DX Profi-Gehäusen voll kompatibel sind, die neuen AF-P Nikkore nicht mehr. So bekam ich für 128 € das AF-S Nikkor DX 55-300 mm/4,5-5,6 G ED VR (Zustand A, 1 Jahr Gewährleistung) und ein Nikon AF-S Nikkor 70- 300 mm/4,5-5,6 G IF-ED VR (Zustand A, 1 Jahr Gewährleistung) für 219 €.
          Da spare ich dann auch, weil ich deutlich teurere Objektive und Volllformat habe, diese nur zusätzlich in Gebrauch sind, z.B. eine Kamera bei Muddern im Wohnzimmer geparkt wird, um dort spontan Hörnchen und Vögel zu fotografieren. Deshalb ein leichter Body mit Schwenk LCD, den auch meine Ma noch gewuppt kriegt, zwei Bodies, um einen im Auto zu lassen, statt tausende Euros.

          So haben wir dann auch diese Preisklassen im Blick, d.h. was da optisch geht, insbesondere mit TK nicht mehr. Für schmale 38 EUR sieht die Sache aber völlig anders aus, sofern das Ding auch passt und funktioniert. Mit einigen TK kann man sich die Rücklinse nämlich grätschen, d.h. sobald fokussiert wird kollidiert da Glas Linse auf Linse. => Obacht

          Und die von Canon und Nikon kosten dann neu schon mal 420~600 €, neue von Tamron oder Sigma auch nördlich von 380 €. Noch ein Problem ist das Übergewicht auf dem Stativ, weil die Superzooms keine Stativschellen haben, um sie im Schwerpunkt zu monieren und der TK verlängert den Hebel nochmals.

          Knebelt es dann die Wechselplatte raus oder gar das Gewinde unten aus der Kamera und alles knallt Dir runter, haste Totalschaden. Meine Lieblingsfotografinnen haben da auf meine Warnungen auch erst nicht gehört, die Ex wie meine Bekannte schon beide hinter fallenden Kameras her schauen müssen. Einmal gab’s Totalschaden im Urlaub bei Nachtaufnahmen in Las Vegas, obwohl ich zwei Minuten vorher noch warnte.

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