Frühlingserwachen ohne Blüten

Die Fotos habe ich am 28.02.21 gemacht und mich gefreut, was alles schon wächst und gedeiht.

Das ist in meinem Hochbeet gewachsen, wo letztes Jahr noch Kohlrabis wuchsen. Keine Ahnung, was das ist, ich tippe auf irgend ein Moosgewächs.

Ja, die jungen Brennesseln können schon ganz schön weh tun…
Junger Giersch, wir haben schon welchen geerntet und gegessen. Anders wird man dieses Unkraut nicht los. 🙂
Das ist einer der Haselnusssträucher, die im Herbst immer von den Hörnchen geplündert werden. In all den Jahren, in denen wir schon hier wohnen, haben wir noch nie eine Haselnuss zum kosten abbekommen…
…auch essbar…, bevor sie Pusteblumen sind…
Auch Pilze gibt es schon, da weiß ich aber nicht, ob sie essbar sind.
Borretsch, mit den schönen blauen Blüten (essbar).
Und das ist mein meistgehasstestes Unkraut. Es wächst überall und verbreitet sich sehr schnell. Ob man das auch einfach weg essen kann? Habe es noch nicht probiert.

Für viele ist das alles nur Unkraut, wir essen gern, was in unserem Garten wächst und essbar ist. Und Grünfutter soll ja gesund sein. Meine Salatrauke hatte den vielen Schnee im Februar nicht überlebt. Und ich fürchte, der Schnittlauch auch nicht. Nur der Feldsalat wächst und gedeiht. Werde bald einen Salat machen können. Ich hoffe, mein Frühlingserwachen hat Euch gefallen, auch wenn es nur Unkraut ist.

21 Kommentare on “Frühlingserwachen ohne Blüten

  1. Sehr, sehr schön!
    Hab vielen Dank für deine Mühe,
    es ist so wunderbar, die Natur erwacht !
    Schöne Grüße und eine gute Osterwoche.

    1. Schön, das dir mein Ausflug in den Garten gefällt.
      Inzwischen kommt schon der erste Bärlauch. Der kommt dann kleingeschnitten in die Butter, die auf frisches Brot – lecker.
      Liebe Grüße nach Leipzig und schöne Ostertage.

  2. Inzwischen werden Deine Wildkräuter ja schon prächtig gewachsen sein. Hoffentlich kommst Du mit dem Essen auch hinterher, damit nicht alles zuwuchert! 🌱Wir haben auch ein „Lieblingsunkraut“ – so kleiner roter Klee mit gelben Blüten. Der hat ellenlange Wurzeln, die man nie vollständig erwischt und die Samen springen gemeiner Weise meterweit durch die Gegend, wenn man auch nur in die Nähe kommt. ☘️😠

    1. Den haben wir auch und mir schmeckt er gut. Als ich die Fotos gemacht habe, war aber noch keiner zu sehen. Das Unkraut auf dem untersten Foto ist auch sowas, was man nie los wird. Habe heute entdeckt, das es schon blüht. Da werden bald die Samen durch die Gegend fliegen, wenn man dran kommt…

      1. Wusste gar nicht, dass man den Klee auch essen kann. 🤔 Als Kinder haben wir die Samen vom Hirtentäschel gegessen. Schmeckte nussig, wenn ich mich recht erinnere.

  3. Die Bildreihe gibt schon Hinweise auf die wärmeren Tage,das Wissen über essbare Gewächse in Wald und Flur ist doch etwas verlorengegangen, eigentlich schade….aber @Betti,du hilfst uns jetzt wieder auf die „Sprünge“😅👍😊😺prima 👍👋

    1. Wie du schon sagst, verloren gegangen. Als kleines Kind hat mir meine Oma manches Essbare in der Natur gezeigt, worauf man so nicht kommen würde, aber leider ist manches davon vergessen. Wenn wir mit dem Kindergarten Spaziergänge unternommen haben, hat Klein-Betti alles mögliche gegessen, wovon ich wußte, das es essbar ist. Die Kindergärtnerin hat da mal gefragt, ob ich Hunger hätte, weil ich so viel Grünzeugs esse. Was hab ich geantwortet? „Ja, zu Hause bekomme ich doch nichts zu essen…“ Stimmte natürlich nicht, war für meine Mutter dennoch peinlich, schließlich war sie auch Erzieherin. 🙂

  4. Schleierkraut heißt die Pflanze auf dem unteren Bild, schmeckt genau wie Gartenkresse. Dem Moos würde ich nicht zu nah kommen, es hat ja Saugnäpfe, schwupps, bist du ins Hochbeet gesaugt und wirst verdaut… Wäre ja schade um dich. Mir gefällt das Haselnussstrauchbild am besten, tolles Licht und schöne Farben. Prima Beitrag, freue mich schon auf den nächsten.

    1. Habe das Schleierkraut inzwischen gekostet und kann dir nun zustimmen. Vielleicht mache ich bald wieder einen Foto-Rundgang durch den Garten. Heute genieße ich aber den freien Tag und das tolle Wetter. 😉

    1. Natürlich ist es Wiesenschaumkraut, und nicht Schleierkraut. Also habe ich Schaumkraut gekostet. Ich habe auch noch nicht alle Wildkräuter probiert, weil ich nicht weiß, welche genau essbar sind. Wenn ich allerdings irgendwo höre oder lese, das ein „Unkraut“ essbar ist und ich es 100%ig erkenne, wird natürlich gekostet. Bisher ohne schlechte Erfahrungen. 😉

  5. Toll! Danke für die Fotostrecke!👍 Ich bin immer etwas misstrauisch, wenn es ums Essen von Wildkräutern oder sonstigen Pflanzen direkt aus der Natur geht. Wegen des Fuchsbandwurms. Hier hat es Füchse, die auch bis zum Haus kommen.
    Mein Lieblings-Unkraut ist das kriechende Fingerkraut. Wenn ich mal herausfinde, wer DAS erfunden hat… 🤪
    https://de.wikipedia.org/wiki/Kriechendes_Fingerkraut
    Gibt es jemanden, der das essen möchte? 😝
    Die Pflanze mit den Saugnäpfen sei Lebermoos – sagt mein Chef-Gärtner.

        1. @Renata: Wenn man Lebermoos im Garten hat, gibt es keinen Ärger. Beim Hanf hatte ich pausenlos Probleme. 😂😂😂
          Im Ernst, habe nach deiner Info nach Lebermoos gegoogelt, dieser Artikel kam als erstes.

    1. Wusste es ja nicht eher. Immer diese drogensüchtigen Zusteller. 😂😂😂 Wenn dies hier der Richtige liest, besucht dich bald ein Sonderkommando der Polizei. Mein Fehler, die werden ja nach und nach aufgelöst…

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