Weihnachtsgeschichte 1 (2021)

Die himmlische Konferenz I

Petrus räkelte sich in seiner Hängematte und trank ein paar Schlucke Daiquiri – er liebte die Sommerferien. Er faulenzte schon seit einiger Zeit im Schatten mehrerer Kokospalmen, las ein wenig, wanderte in seiner „Dreifaltigkeitsbadehose“ am Strand entlang und kühlte sich ab und zu durch ein erfrischendes Bad in der Brandung ab. Die Insel, auf der er allsommerlich Urlaub machte, blieb den Menschenaugen verborgen und stand nur den Angestellten des Himmels zur Verfügung. Schließlich mussten die sich von den Strapazen der Adventszeit und des Christfestes sowie der Osterfeierlichkeiten erholen können, denn mit wachsender Zahl der Menschen auf Erden und deren Ansprüchen war die Arbeit anspruchsvoller und anstrengender geworden. Gott sei Dank hatten sie zumindest noch nicht herausgefunden, wie man das Wetter manipulieren konnte, das ja in Petrus‘ Zuständigkeitsbereich fiel, denn davor graute dem himmlischen Schlüsselmeister – das würde eine neuerliche Katastrophenserie auslösen, das war mal sicher.

 Wenn er schon so darüber nachdachte, konnte er ja auch gleich wieder mal einen Blick durch sein goldenes Fernrohr werfen und nachschauen, was denn die Menschen der westlichen – also mehrheitlich christlichen Welt – so trieben. Um die anderen, die sich eher Allah, Buddha, Manitu und ähnlichen Gottheiten zugehörig fühlten, musste er sich ja nicht allzu oft kümmern, die wurden von anderen Abteilungen betreut.

 Er warf also zuerst einmal einen Blick nach Europa, deren Bewohner sich wie er selbst auf Urlaub befanden – kein Wunder, herrschte doch gerade Hochsommer und damit verbunden eine ordentliche Hitzewelle, die bis nach Skandinavien reichte. Alle Menschen, die Ferien hatten, waren, so sie konnten, ans Meer oder in die Berge gefahren und vergnügten sich dort. Abseits der Urlaubsziele gab es da natürlich noch die zuhause Gebliebenen, die ihrer Arbeit nachgingen. Als sein Blick so über die Städte schweifte, blieb er an einem der vielen riesigen Supermärkte hängen. Zuerst war ihm nicht ganz klar warum, aber plötzlich erkannte er, was ihn störte: Der Lieferant fuhr gerade mit einer ganzen Palette voller Lebkuchen ins Lager des Ladens. LEBKUCHEN?!? Um diese Jahreszeit? „Ja, Kruzi……!“ – nur mühsam verschluckte der heilige Mann den Fluch, der ihm fast über die Lippen gekommen wäre. Waren denn die Menschen schon ganz verrückt geworden? Die einen standen in Trauben vor den Eisdielen und schleckten emsig das rapide schmelzende Eis aus Bechern und Tüten, die anderen lieferten Weihnachtsware an Supermärkte. Was war das denn für ein Irrsinn? Er hatte sich vor einiger Zeit damit abgefunden, dass man die ganzen Süßigkeiten wie Lebkuchen, Spekulatius und ähnliches schon Anfang Oktober in allen Läden kaufen konnte, aber im August?!? Petrus hatte nun keine Lust mehr auf faules Dahindösen in seiner Hängematte, stapfte durch den feinen weißen Sand zurück ins große Strandhaus und zog seine Arbeitskleidung über – die ein wenig an ein Nachthemd aus feinem Linnen erinnerte.

 Als er kurz darauf an seinem Schreibtisch im Himmel angekommen war, betätigte er die große goldene himmlische Glocke, der alle Folge leisten mussten. Nach rund zehn Minuten standen die Oberhäupter der himmlischen Heerscharen, das Christkind, der Weihnachtsmann, ja selbst alle Wichtel parat. Petrus gab für die Erzengel Entwarnung, es handle sich um kein Kriegsgeschehen, also sollten die Engel ruhig wieder ihren jeweiligen Beschäftigungen, die sie unterbrochen hatten, nachgehen. Als allerdings auch der Weihnachtsmann auf den Sandalen, die er trug, (denn auch er hatte gerade auf der besagten Insel Urlaub gemacht) kehrt machen wollte, rief Petrus: „Nein, alle anderen bleiben noch kurz! Ich habe ernste Dinge zu besprechen – ich berufe eine Konferenz für morgen Mittag ein – und ich wünsche, dass auch der Osterhase und der Krampus mit dabei sind.“ Das rief große Verwunderung unter den Himmlischen hervor – es war schließlich gerade mitten in der Urlaubszeit und der Himmel daher normalerweise so gut wie verwaist. Was konnte gerade jetzt so wichtig sein? Einige fragten Petrus nach dem Grund für diese unerwartete Sitzung, der aber hüllte sich in hartnäckiges Schweigen und verwies auf den folgenden Tag.

 Am nächsten Tag kurz vor zwölf Uhr saßen schon viele rund um den riesigen Wolkentisch und warteten gespannt auf Petrus. Die kleinen Wichtel hatten sich zusätzlich auf dicke Wolkenkissen gesetzt, weil sie sonst nicht über den Tischrand gereicht hätten. Die Sitze zu beiden Seiten des Krampus waren leer geblieben, was durchaus verständlich war, wenn man sah, wie sich der Ruß rund um den höllischen Gesellen ausgebreitet und den Tisch in seinem Umkreis schon schmutzig-grau verfärbt hatte. Als die himmlische Uhr begann, ihr Geläut ertönen zu lassen, trat endlich Petrus in den Saal, sah sich kurz um und setzte sich dann ans Kopfende des Wolkentisches. Er war nun wieder komplett himmlisch gekleidet und strahlte einen ungewohnten Ernst aus.

 „Willkommen, liebe Freunde! Ich habe euch hergebeten, weil ich gestern einiges auf Erden beobachtet habe, was, wie ich meine, so nicht bleiben kann.“ Er erzählte, was er gesehen hatte und begann darüber laut zu grollen. „Ja, dasselbe Spielchen treiben die Menschen auch an Ostern – oder sollte ich sagen, schon während des Faschings? Ich komme mir sowas von dumm vor, wenn ich sehe, wann die Menschen schon gefärbte Eier zu kaufen beginnen!“ beschwerte sich der Osterhase.

 „Und was sagt ihr dazu, dass diese Irren den Fasching, Karneval oder wie immer sie es nennen, schon am elften Elften um elf Uhr elf beginnen? Das bedeutet ja, dass Weihnachten in die Faschingszeit fällt! Das ist doch total verrückt, oder?“ meinte das Christkind. „Ich komme mir ja vor wie eines der Funkenmariechen!“ Das wurde mit einem leichten Lachen quittiert. Da mischte sich Petrus ein: „Also eigentlich beginnt der Fasching am Dreikönigstag und dauert dann bis zur Fastenzeit. Und wann die ist, hängt davon ab, wann der erste Sonntag nach dem Frühlingsneumond ist – da ist dann bekanntlich Ostern. Die vierzig Tage davor ist Fastenzeit. Üüüüüberhaupt nicht kompliziert, oder? Die Menschen haben ja wirklich einen Vogel. Ach ja, und das mit dem elften Elften – da werden irgendwelche Faschingsprinzen und –prinzessinen gekürt und ziehen durch die Städte. Aber ab dem zwölften November bis zum fünften Jänner soll angeblich nix Faschingmäßiges stattfinden – wer’s glaubt, wird selig.“ Er sah sich um. „Auch ein blöder Spruch, oder?“ und blickte in die Runde – „das ist ja eine Beleidigung für alle Seligen, nicht wahr?“ Da meldete sich Sankt Nikolaus zu Wort: „Die Schokonikoläuse und –krampusse kann man auch schon zumindest eineinhalb Monate, bevor wir auf der Bildfläche erscheinen, kaufen. Ich finde das wirklich nicht lustig.“ Der Krampus sprang auf, rasselte ordentlich mit den Ketten und grollte: „Meine Zwetschkenkramperln sind vom langen Liegen in den Geschäften auch schon ganz verpickt und schrumpelig, da graust ja sogar mir!“

 Es wurde viel herumgemurmelt, es fielen oft die Worte Konsumwahn und Profitgier, bis Petrus auf den Tisch schlug, dass die Wolken stoben und fragte: „Nun denn, wie ich sehe, ist keiner von uns mit der Lage zufrieden. Hat jemand einen Vorschlag, wie wir die Menschen wieder an die richtigen Dinge zur richtigen Zeit erinnern könnten?“ Alle verstummten und sahen sich an. Es herrschte langes Schweigen, bis plötzlich einer der Weihnachtswichtel aufzeigte. Petrus sah ihn neugierig an und fragte: „Na, hast du eine Idee?“

 „Ähm, vielleicht sollten wir selbst die Dinge noch viel weiter durcheinanderbringen. Dann fällt den Menschen doch sicher auf, dass da was nicht stimmt und sie besinnen sich?“ „Plötzlich kicherte das Christkind laut und rief: „Ja, das ist eine phantastische Idee!“ Als Petrus sich erkundigte, an was das Christkind da im Speziellen dachte, meinte es grinsend: „Also ich bin dafür, dass der Osterhase die Christbäume etwas umdekoriert…“ und der Krampus polterte: „In meiner Butte ist auch Platz für alternative Mitbringsel…“ worauf der Nikolaus sich auch einiges für die Füllung der Stiefel in den Fenstern überlegte. „Ok, aber dann versteckt der Weihnachtsmann an meiner statt ein paar Sachen, das fände ich nur gerecht“ meinte der Osterhase. Alle waren ob des genialen Vorschlags des Wichtels voller Eifer und Vorfreude. Es wurde bis in die Nacht hinein beraten, was man denn alles anstellen könnte, um einen nachhaltigen Eindruck bei den Menschen zu hinterlassen. Alle grinsten zufrieden, als sie sich weit nach Mitternacht auf den Heimweg machten, nicht ohne sich Termine für Besuche bei den jeweils anderen Werkstätten ausgemacht zu haben. Petrus freute sich schon sehr über den himmlischen Denkzettel, den sie den Menschen verpassen wollten.

 Der Abend des fünften Dezembers war angebrochen. Petrus blickte gespannt durch sein Fernrohr – er verfolgte den Weg von Nikolaus und Krampus, die wie immer schwer bepackt von Haus zu Haus zogen. Sie klopften diesmal nicht an die Türen, obwohl Petrus sicher war, dass es den gehörnten Gesellen in den Krallen juckte, einige der Kinder in seine Butte zu stopfen – oder sie zumindest ordentlich zu erschrecken. Sie wandelten unbeobachtet von den Menschen, füllten die Stiefel der Kinder und gingen so ungesehen, wie sie gekommen waren. Am nächsten Morgen saß Petrus auf seinem bequemen Lehnstuhl und blickte grinsend durch das Fernrohr. Die Kinder, die wie immer früh aufgestanden waren, um die Gaben des heiligen Nikolaus zu inspizieren, waren sichtlich sehr verwirrt. Sie zogen diesmal keine Äpfel und Nüsse, Schokolade-Nikoläuse und Krampusse aus ihrem Schuhwerk, sondern hartgekochte, fröhlich mit Rentieren und Hasen bemalte Eier, statt Zwetschkenkrampussen Schokohasen und statt Mandarinen kleine Fondant-Eier. Ei, wie verwundert die Menschlein alle in die Nikolosäckchen blickten! Petrus musste herzlich lachen. Genauso sollte es sein! „Na wartet, das ist ja erst der Anfang…“ brummte er gutgelaunt in seinen enormen Bart. Alsbald gesellten sich auch der heilige Nikolaus und sein teuflischer Geselle hinzu und lachten zusammen mit Petrus über die Reaktion der Menschen auf Erden. Sie wollten sich alle zu Weihnachten wieder hier im Himmel treffen, um zusammen das Spektakel zu verfolgen.

 Der Advent verging und die Menschen hatten im Weihnachtskaufrausch schon bald die seltsamen Ereignisse am Nikolaustag vergessen. Der Weihnachtsmann ging, vergnügt wie seit Jahrhunderten nicht mehr, durch die Werkstätten der Wichtel, in denen sich nun auch viele Hasen mit farbbeklecksten Schürzchen tummelten. Zwar gab es natürlich auch die von den Wichteln hergestellten Geschenke, aber die lagerten noch in den Regalen, obwohl das große Fest bevorstand. Die Hasen hingegen liefen mit Unmengen von Ostereiern herum und drapierten sie in Weidenkörbchen. Der Weihnachtsmann rief im Wechsel „Hohoho!“ und „fröhliche Ostern!“ und hielt sich den Bauch vor Lachen. Als aber einer der Wichtel ihm vorschlug, sich doch statt der Zipfelmütze falsche Hasenohren aufzusetzen, schüttelte er energisch den Kopf. Das wäre dann doch zu viel des Guten – oder Verrückten. Als es gegen Abend ging, spannten die Wichtel die Rentiere vor den großen Schlitten und ließen auf jedes der Zugtiere drei Hasen aufsitzen, die dem Weihnachtsmann bei der Umdekorierung der Bäume zur Hand gehen sollten und die ‚Operation Fröhliche Osternacht‘ konnte beginnen. Unterwegs ließen sie auch das Christkind zusteigen, das am abgemachten Ort schon auf den Schlitten gewartet hatte, schließlich wollten sie zusammen das geplante Werk vollbringen. Petrus verfolgte von seinem Lehnstuhl aus wieder die Geschehnisse.

 Am nächsten Morgen stürmten, wie jedes Jahr, die Kinder zu den Christbäumen, um ihre Geschenke auszupacken. Aber als sie die Weihnachtsbäume erblickten, erstarrten sie. Die Bäume hatten gestern doch ganz anders ausgesehen? Statt Christbaumkugeln hingen nun ausgeblasene und bemalte Ostereier an den Zweigen, die Girlanden waren verschwunden – dafür waren die Bäume mit Luftschlangen umwickelt, Kerzen waren auch keine mehr da, dafür allerdings lauter Mini-Krampusse und kleine Laternchen. Die Tannen und Fichten waren über und über mit Konfetti bestreut und oben auf den Spitzen prangten sorgsam bemalte Hasenfiguren aus Holz. Als sich die Menschen von dieser Überraschung einigermaßen erholt hatten und unter die Bäume blickten und die Geschenke suchten, fanden sie allerdings nur Weidenkörbchen, die, mit Eiern gefüllt, als Osternester dienten. Die erwarteten und gewünschten Sachen allerdings fehlten. Zuerst waren die Menschen völlig verdattert, dann erbost. Wer wollte denn zu Weihnachten Faschingszeug und Ostersachen haben? Das ging doch gar nicht? Aber Diebe würden sich doch nicht solche Arbeit machen? Sie rannten zu den Nachbarn und mussten feststellen, dass es denen auch nicht anders ergangen war – auch sie hielten Ostereier in den Händen…

St. Petrus sah zusammen mit allen Beteiligten von oben, wie die Menschen herumrätselten und merkte, dass sie nicht von alleine auf die Bedeutung dieser Aktion kommen würden. Er beriet sich kurz mit dem Christkind, worauf dieses plötzlich verschwand. Als die Anderen fragten, wohin es denn gegangen war, meine Petrus: „Ihr werdet es gleich merken. So lustig es war, die Menschen begreifen es immer noch nicht, man muss ihren Gedanken offensichtlich noch einen kleinen Schubs in die richtige Richtung geben.“

 Und tatsächlich, als sie durch Petrus‘ Fernrohr blickten, sahen sie, dass die Menschen mit leuchtendem Flitter bestreute Nachrichten unter den Weihnachtsbäumen gefunden hatten, in denen zu lesen stand: „Feiert die Feste, wie sie fallen, aber achtet darauf, dass alles seine Zeit hat. Ihr habt Kalender erschaffen, also richtet euch auch danach. Man muss nicht alles zu jeder Zeit haben – ihr zerstört sonst selbst die Bedeutung der Feste und eure Freude daran. Im Übrigen wünschen wir Euch frohe Weihnachten“ gezeichnet: „Weihnachtsmann, Christkind, St. Nikolaus“. Daneben prangten ein Pfotenabdruck eines Hasen und das rußige Mal einer riesigen Pranke. „P.S.: Eure Weihnachtsgeschenke findet ihr nächstes Jahr zu Ostern unter den Büschen oder Osterbäumchen!“ Sobald die Menschen diese Nachricht gelesen hatten, löste sie sich in einem glitzernden Sternenregen auf – damit sie auch glaubten, dass dies wirklich eine himmlische Nachricht gewesen war. Nun blieb abzuwarten, ob sich die Menschen besinnen würden – bis Ostern war es ja noch einige Zeit hin…

erzählt von Selune A.D. 1013

14 Kommentare on “Weihnachtsgeschichte 1 (2021)

  1. Das war eine sehr aktuelle Geschichte, sehr berührend ! Ganz herzlichen Dank an @Selune. 🕯einen geruhsamen 1. Advent wünsche ich allen hier versammelten Steinfans.

  2. Ja, das wäre mal nötig! 🙄
    Ich murre in den Geschäften auch immer… sollen sie doch gleich den Osterhasen auf das Deko- Rentier setzen, dann könnten sie diese Deko das ganze Jahr stehen lassen. 😖
    Danke für die sehr fantasievoll geschilderte Weihnachtsgeschichte. Petrus mit Badehose in der Hängematte…😁

    1. Man darf nicht vergessen: Petrus war auch mal ein Mensch – und Strände und Hängematten gab es zu seinen Lebzeiten auch schon – und eine Badehose muss ja wohl sein 😇
      Daiquiri ist wohl eine neuere Erfindung – aber wenns ihm doch so schmeckt, ist das wohl ok…

  3. Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf die nächste.
    Auch ich wünsche allen einen schönen 1. Advent.
    Bei uns gab es gestern die ersten Schneeflocken, sind aber nicht liegen geblieben.

  4. Schön! Heute die Weihnachtsgeschichte mit Shaun das Schaf gesehen, da haben die Schafe als Weihnachtskugeln Eier angemalt und an den Baum gehängt, irre! Hast du deine Geschichte an die Briten verkauft? Freue mich auch schon auf die nächste Geschichte. Ist die auch schon über tausend Jahre alt? Als was hast du denn A.D. 1013 gelebt? :-)))

  5. Na, wenigstens konnte ich so nicht von Shaun abgekupfert haben!
    Upsi, sollte natürlich 2013 heißen. Ist mir gar nicht aufgefallen….. 🤭
    Peinlicherweise habe ich bei den Geschichten einmal die Jahreszahl – wie man sieht falsch – eingesetzt und dann die anderen nur mit copy/paste eingesetzt – also setzt sich der Fehler blöderweise heuer fort.
    Scheint aber nur dir aufgefallen zu sein! *lob*

      1. Muhahahaha…
        Also wenn ich wirklich so ein irrer Schreiberling wäre, hätte ich wahrscheinlich schon einige Verlage zu Tode gequält – und vielleicht doch diese Laufbahn eingeschlagen. 🖋️ 📖
        Da meine Schreib-Muse mich allerdings nur sehr selten küsst und diese dadurch ausgelösten Schreibanfälle auch nicht lange anhalten, seid ihr die Einzigen, denen ich es wage, meine Werke vorzulegen…. und das sind bei WEITEM keine 1013 🤪

  6. Eine schöne Geschichte, mir fast ein bißchen aus der Seele geschrieben. Wir schütteln auch immer den Kopf, wenn wir im August das Weihnachtsregal setzten müssen. Aber die Paletten stehen noch gar nicht lange im Gang, schwups sind schon die ersten Lebkuchen runtergeklaut. Auch bei 30 Grad Aussentemperatur!
    Und Mitte Januar wird’s ins Osteregal umgewandelt. Gleiche Artikel, nur in Eierform und nicht mehr rund. Und wieder wird gekauft.
    Das ganze Weihnachtszeug kann ja noch gar nicht verspachtelt sein.
    Schon verrückt.
    Vielen Dank für die schönen Geschichten und liebe Grüsse von Beatrice

    1. Ja, wir haben manches Jahr schon zu Silvester die ersten Osterkataloge austragen müssen…
      Ich bin mit einer Beatrice in die Schule gegangen, ihr Vater hatte eine Bäckerei, in der wir so manche Unterrichtsstunde (mit Lehrerin) verbrachten. Vielleicht bist du das? 🙂

  7. Nein Betti, das bin ich zum Glück oder leider nicht. Da würde ich sicher nicht mehr in die Spalte hier passen bei den vielen Bäckerleckereien. ( ; Und den warmen Brötchen und dem frischen Brot und und und…
    Leckeres Frühstück wünscht Beatrice

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