Ekelwasser in England

Wieder einmal ein sehr deutlicher Bericht, wohin die Privatisierung der Wasserwirtschaft in London geführt hat und wie Umwelt und Menschen dauerhaft darunter leiden …

https://www.tagesschau.de/ausland/europa/fluesse-grossbritannien-101.html

7 Kommentare on “Ekelwasser in England

  1. Seit ich mal per Zug über eine Brücke über den Po gefahren bin und dabei ein halbes Schwein und jede Menge Klopapier darin treiben gesehen habe, wundert mich nichts mehr.

    Mir reicht ja schon, dass unser allseits beliebter sogenannter Donauwalzer eigentlich „An der schönen BLAUEN Donau“ heißt und ich hier in Wien von diesem BLAU noch nie etwas bemerkt habe.
    Aber in die Themse würde ich ja noch nicht mal eine Zehe stecken wollen! (In den Po auch noch immer nicht)

    Da meint man, der Mensch wäre bei weitem das klügste aller Lebewesen – und dann versaut er seine Lebensgrundlagen und Ressourcen – um einer fiktiven Tauschware wie Geld wegen!!! Blöder gehts nicht…
    Wie sagten die weisen Cree Indianer?
    Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fisch gefangen, der letzte Fluss vergiftet ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.
    Allerdings stimmt das wohl nicht…
    Das Zitat stammt aus dem Jahr 1972 von der kanadischen Autorin und Filmemacherin Alanis Obomsawin (sie selbst ist eine Abenaki). Sie hat es in einem Beitrag in dem Buch „Who is the Chairman of This Meeting?“ verwendet. Aber es macht sich als ALTE Mahnung der Indigenen einfach besser.
    UND: Es stimmt – leider. 🤑 🤒 ☠️

  2. Einfach nur traurig 🙁 Dabei ist Wasser so unglaublich wertvoll! Ich habe gerade vor Kurzem erst an einer Führung zum Thema Trinkwasserversorgung teilgenommen. War sehr spannend und man hat anschließend einen ganz anderen Blick.

    1. Kann ich mir vorstellen, aber aus einem ganz simplen Grund: Ich bin genau dort seit Jahrzehnten tätig und breche dann regelmäßig zusammen, wenn ich Fakenews über Wasser und insbesondere Wasserfilter für Trinkwasser hierzulande in den Netzwerken lese. Übel auch was Zeitungen für einen Unsinn zum Thema schreiben. Schon die Lehrer hören deutlich schlechter zu, als ihre Schülerpraktikanten. Journalisten sind noch schlimmer. Deren Artikel müsste man anschließend eigentlich korrektur lesen und den Schreiberling so lange kalt duschen, bis man fertig ist. 😉
      Eine frühere Freundin von mir, die mich zuvor sogar als Haushaltswarenexpertin vom SodaStream überzeugt hatte, hat nach dem Gespräch mit mir ihren eigenen Wasserfilter achtkantig entsorgt. Warum: Entweder exorbitante Kosten oder Gefahr der Verkeimung, hier also schlicht sinnlos, jedenfalls in unserer Region. In London würde ich auch Wasser aus Flaschen trinken, habe es in den USA getan. Hierzulande trage ich seit Mitte der 90er schon keine Flaschen mehr nach Hause.
      Uli hatte auch einen Wasserfilter, allerdings für Notfälle, diesen also nur für den Fall der Fälle liegen. Ich wollte ihm mal eine Besichtigung spendieren, wenn er auf dem Weg nach Hamburg quasi bei meinem Job eh fast vorbei düst. Wir haben aber sehr lange Baustelle und dann kam Corona dazu, weshalb wir gar keine Besucher mehr hinein lassen. So kam es leider nicht mehr dazu, dass ich dem Uli mal zeigen konnte, wie das gute norddeutsche Trinkwasser aufbereitet wird. Was Zuverlässigkeit und Qualität betrifft, spielen wir da im Vergleich zu London in einer ganz anderen Liga. Dabei war es damals „ausgerechnet“ ein Engländer und Londoner, Sir William Lindley (https://de.wikipedia.org/wiki/William_Lindley), der unsere Wasserver- und Entsorgungsorgung in Hamburg modernisierte und zentralisierte. Wenn der wüsste, wie es im Vergleich zu dem von ihm auf dem Weg gebrachten Unternehmen in Hamburg nun in seiner Heimatstadt bestellt ist, er würde im Grabe rotieren, aber auch Stolz auf sein Wirken sein.

  3. Regt dich die Werbung „Mein Papa kann … Flaschen auf einmal schleppen. …“ auch so auf? Leitungswasser schmeckt doch gut. Und wenn ich Geschmack rein haben will, dann gibt es doch Obst, Gemüse oder auch mal nen Sirup zum reintun.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.