MOSAIK-WORTGITTER Australien Lösung

Wortgitter „durchgebeutelt“

Hallo, meine Lieben!

Na, wie habt ihr euch geschlagen? Ich nehme an, da waren wieder einige schwierigere Namen dabei – aber dafür gibt’s ja auch die Lösung…

Hier die Wortleiter:

Anm:: Nein, ich habe kein O bei Opossum vergessen! Es gibt Possums und Opossums, wobei erstere in Australien, Sulawesi und Neuguinea heimisch sind, letztere hingegen sind in ganz Amerika verbreitet.

Und nun lasst uns das Lösungstier mal genauer betrachten:

Tasmanischer Teufel

Tasmanischer Teufel oder Beutelteufel

Seinen Namen erhielt der Beutelteufel wegen seines schwarzen Felles, seiner Ohren, die sich bei Aufregung rot färben, seines besonders bei Erregung sehr unangenehmen Körpergeruches, seines lauten Kreischens, das über sehr weite Entfernungen noch zu hören ist und seines aggressiven und neugierigen Verhaltens gegenüber einer geschlagenen Beute und überhaupt allem, was ihm begegnet.

Eine Untersuchung der Bisskraft in Relation zur Körpergröße hat gezeigt, dass der Tasmanische Teufel den stärksten Biss unter den Säugetieren hat. Es ist vor allem der im Verhältnis zu seiner Körpergröße große Kopf, der seine Kiefer so kräftig macht. Beutelteufel sind die größten noch existierenden Raubbeutler und erreichen eine Länge von bis zu 65cm und wiegen bis zu 8kg.

Beutelteufel sind zwar in der Lage, Tiere bis zu der Größe eines kleinen Wallabys zu reißen, den größten Teil ihrer Beute machen jedoch verendende Tiere oder Aas aus. Ihr Nahrungsspektrum umfasst kleinere Säugetiere, bevorzugt Wombats, sowie Vögel, Insekten, Frösche und Reptilien, aber auch Haustiere wie beispielsweise Schafe.

Eine schreckliche Krankheit, die Beutelteufel befällt, wird im Englischen als Devil Facial Tumour Disease (DFTD) bezeichnet, was etwa mit „Beutelteufeltypische Gesichtskrebserkrankung“ übersetzt werden kann. Der Erreger der Devil Facial Tumor Disease ist ein infektiöser Tumor. DFTD wurde erstmals 1996 im Nordosten Tasmaniens entdeckt. Seither grassiert diese Erkrankung unter dem tasmanischen Beutelteufelbestand und droht, die sich dank des strengen schutzes langsam erholenden Populationen auszulöschen. Die Tiere haben meist durch die wachsenden Tumore immer größere Schwierigkeiten beim Fressen und verhungern schließlich.

Beutelteufel mit DFTD

Einige von euch kennen sicherlich die Zeichentrickfilme „Loony Tunes“ mit Bugs Bunny und seinen Freunden. Einer davon ist der „Tasmanian Devil“, der aus der Feder von Robert McKimson stammt:

Er ist – wie seine lebendige Vorlage – wie ein quirliger Wirbelwind und frisst so gut wie alles, was ihm vor die Schnauze kommt und dort hineinpasst – und zwar mit Haut und Haar und lässt nicht einmal ein Knurpselchen übrig.

Ach ja: die mit und ohne O -possums haben alle eine sprichwörtliche Verteidigungstaktik, die „playing Possum“ genannt wird: Sie täuschen in Gefahr vor, tot umgefallen zu sein, wenn sie von Raubtieren bedroht wurden. In diesem unfreiwilligen Verteidigungszustand stehen ihre Münder offen, die Lippen werden schwarz, die Zähne zeigen sich, sie sezernieren eine üble Flüssigkeit, und Schaum erscheint aus dem Mund. Ist überaus wirksam, denn die meisten jagenden Raubtiere bevorzugen lebende Beute!

Soviel zu diesen interessanten kleinen Kerlchen…

Ich hoffe, das Rätsel hat euch Spaß gemacht!

Eure Selune

7 Kommentare on “MOSAIK-WORTGITTER Australien Lösung

  1. Uhhmm – ich glaube, mir hätte es dort zu viele giftige Tiere…
    Aber schon interessant, was es alle gibt, was es hier nicht gibt.
    Danke dir für deine Mühe – macht immer Spass! 🙂

    1. Ich finde, Beuteltiere haben einen unglaublichen Charme. Ich war noch keine 10, als meine große Schwester einen (Kuschel)Koala geschenkt bekam – er sah den echten täuschend ähnlich – war aber, so glaube ich, aus Kaninchenfell gemacht. Seit dieser Zeit schmilzt mein Herz, wenn ich diese kleinen Wonneproppen sehe – mit ihren kleinen Popscherln und ihren süßen großen Nasen…

      Naja, und was soll man zu Wombats sagen? Süße kleine Fellkugeln, die Würfelchen kacken…. *seufz*

        1. Hach ja, wenn unsere 4 Katzis alle am Futternapf hängen, schmatzt es auch ganz hinreissend. Bei Menschen allerdings kann ich dieses Geräusch nicht ausstehen. Aber die haben ja auch kein Fell. 😀

      1. Ja, die Felltiere finde ich auch unglaublich herzig. Da staune ich nur. Sogar das Foto mit dem kleinen tasm. Teufelchen mit seinem reizvollen weissen Lätzchen. Zum Dahinschmelzen.

  2. Im Leipziger Zoo kann man viele der Tiere anschauen, ganz entzückend die Kualas im ehemaligen Raubtierhaus.
    Es lohnt sich auf jeden Fall…
    Schöne Grüße aus dem abgekühlten Leipzig.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.