Das Freche-Maus-Haus


Ein Uli Stein-Museum? – Warum nicht? – Dafür!

Ich mache mir oft Gedanken über Vieles…😂

So auch über das Vermächtnis, also den Nachlass von Uli. Irgend jemand muss darf! sich ja drum kümmern. Kann ja nicht sein, dass seine Cartoons und seine Bilder einfach in irgend einem Archiv verschwinden. Und auf Facebook hat der Online-FanShop ja bestätigt, dass es auch weiterhin Uli Stein-Kalender geben wird.

„Museum“ finde ich ja jetzt nicht sooo toll und Uli hätte bestimmt das Gesicht verzogen😖, aber mir fällt grad keine bessere Bezeichnung ein. Humor-Haus? Willkommen bei Erwin&Martha? Uli Stein Haus? Zur frechen Maus? Das Freche-Maus-Haus? Dafür! Bringt mal eure Ideen bitte! 💡

Meine Fantasie sieht so aus:

Im Wohnort von Uli Stein wird entweder ein neues Haus gebaut oder ein bestehendes Haus wird zu einem Museum umfunktioniert. Muss nicht Ulis Haus sein. Also – ‚mein‘ Uli Stein Haus hätte:

– mehrere Ausstellungsräume (für Cartoons und Fotos)
– auch einen für die ’schwarzen‘ Cartoons, den besorgte Eltern ‚auslassen‘ könnten👹🙈😂
– einen Bibliotheksraum mit gemütlichen Sofas und
– integrierter PC-Platz mit Zugriff auf eine Alle-Cartoons-umfassende und durchsuchbare Datenbank (Werkschau/Stichwortsuche)
– eine Kaffee-Ecke – natürlich mit Uli Stein-Tassen etc.
– einen Museums-Shop
– eine Hunde-Bar
– und auch die Stiftung dürfte selbstverständlich nicht fehlen
– Und natürlich ‚artgerechte‘ Archivräume und alles, was es so hintenrum so braucht.

Nach einem kleinen Eintritts-Test 😎 (man muss mindestens 1 Cartoon-Text zitieren können), darf man rein und sich ein Ticket kaufen. 😛

Die Ausstellungen würden themen-mässig wechseln. Für die Besucher gibt es bei einem Wettbewerb etwas Kleines zu gewinnen (Schätzfragen oder Cartoon-Raten). Für den Shop und die Ausstellungen wären die Fachleute/berater ja bereits vorhanden (Catprint, Kathrin, Herr Schönebaum, Herr Koch, etc.). Die Wohngemeinde könnte zu Ehren ihres berühmten früheren Steuerzahlers finanziell etwas dazu beisteuern😜.

Das Museum wäre bestimmt nicht nur für Fans toll, sondern auch für Studierende von Kunstakademien, Schulen, Vereine, etc. (Gruppen-Besuche).

Dem Ort würde dies ein paar zusätzliche Übernachtungen bringen von Fans, die dort in der Gegend ein paar Tage Urlaub machen möchten. Der Verkehr würde wohl nicht grad zusammenbrechen…😊, Fahrrad-Verleih und LI hätten bestimmt auch nichts dagegen.

Was sind so eure Überlegungen? Ideen? Würdet ihr das Freche-Maus-Haus besuchen kommen?🤗

10 thoughts on “Das Freche-Maus-Haus

  1. Moin,
    es gab mal in den 90ern in Hannover ein Uli Stein Mauseum. Ich hätte noch eine Idee, möchte die aber nicht öffentlich schreiben, damit niemand die Idee weg schnappt.
    Am Wohnort wäre ganz schlecht, weil es dort zu wenig Laufkundschaft gibt, auch nach Hannover der Weg immer für viele halt auch zu weit wäre. Das Beste wird wohl einfach sein seine Ausstellung wandern zu lassen, dort Fotos und Cartoons möglichst im Mix zu zeigen und auch auf die Stiftung zu verweisen, also im Grunde wie bisher, jedenfalls zuletzt. Alles andere würde ich online belassen.

  2. Also ich finde die Idee mit einem „Museum“ toll! Sehr schön beschrieben und viele tolle Ideen, Renata 🙂

    Als ich noch Kind war, hab ich mit meinen Eltern häufig Urlaub an der Ostsee gemacht. Dabei sind wir auch immer mal wieder in die Stadt Eutin zum Bummeln gefahren. Dort gab es einen kleinen Laden, der ganz viele Uli Stein Fanartikel hatte. In meiner kindlichen Naivität dachte ich damals, dass das der persönliche Laden von Uli Stein wäre und wollte immer wieder dort hin fahren, in der Hoffnung, ihn mal zu treffen 😉

  3. Danke euch beiden.
    Ja, Laufkundschaft hätte es an seinem Wohnort bestimmt zu wenig. Aber trotzdem würde ich es sympathischer und auch Uli-passender finden, denn er ging ja nicht gern ‚in die Stadt‘. Mir ginge es eben darum, dass die Menschen, die das Uli-Haus besuchen, auch sehen, in welch schöner Gegend er wohnte und wo die meisten der tollen Bilder entstanden sind. Aber das eine müsste ja das andere nicht ausschliessen… in Hannover könnte ja an einer viel-begangenen Strasse ein Schaufenster mit wechselnden Cartoons/Bildern auf das ‚Museum‘ hinweisen… Ist alles eine Frage des (guten) Marketings.

  4. Also ich will ja jetzt nicht rumunken, aber weiß einer von euch überhaupt, was mit Ulis Heim geschieht? Wer verwaltet denn den Nachlass? Vielleicht ist es bereits verkauft und der Erlös ist der Tiere in Not Stiftung zugute gekommen? Könnte ich mir fast vorstellen…

    Irgendwie weiß man ja auch nicht, wen man dazu befragen könnte.
    Eine Idee wäre, sich beim Lappan Verlag zu erkundigen, die besitzen doch dort die Rechte an seinen Werken, nehm ich mal an. Ob die allerdings solche Auskünfte an seine Fans geben, ist fraglich.
    Von unserer bereits schmerzlich vermißten wA könnte man sicher auch irgendwas erfahren – die hat ja wenigstens einen Blog – obwohl da seit langem auch nix neues drinsteht…

  5. „Mauseum“ ist genial. Ein Uli Stein Haus finde ich auch toll. Bin jetzt, (verzeiht mir), schonungslos offen und ehrlich. Da ich seit gestern auf Honorarbasis für ein Museum tätig bin, habe ich die ersten tiefen Einblicke bekommen, ich konnte kaum fassen, wie umfangreich, kompliziert und aufwändig die Hintergrundarbeiten, die keiner sieht und auch nicht bemerkt werden, sind. Und das Museum besteht schon rund 30 Jahre!
    Grob zusammen gefasst, für eine Gründung ist notwendig:
    – ein Konzept erstellen, nicht so einfach wie es klingt,
    -Geeignete Räumlichkeiten finden, kaufen oder mieten, viel Geld,
    – renovieren, auch nicht umsonst,
    – möbelieren, wieder Geld,
    – JEDES noch so kleine Ausstellungsstück erfassen, bewerten, Herkunftsnachweise erstellen, eine Menge Zeit, Wissen, etwas Geld. (Urbeberrechte!)
    -Mitarbeiter (auch Ehrenamt kostet),
    – Versicherungen, kosten eine Menge Geld,
    – die vielen kleinen Kosten beachten, Reinigung, Winterdienst, Wasser, Strom, Heizung, Wartung, technische Überprüfungen, Seife, Toilettenpapier, Eintrittskarten, Werbung etc.
    – Brandschutz, Rettungspläne, Fluchtpläne, Erste Hilfe, Gefahrenbeurteilungen, Unfallverhütung, (musste ich mich auch schon in einem mittelständigen Betrieb machen) Alles nicht mal nebenbei gemacht, Geld brauchts auch dazu. SF Michael wird es noch genauer wissen.
    – IT plus Technik, Buchhaltung.
    Ich höre mal lieber auf, die ersten werden beim lesen schon weggedämmert sein.
    Also, es braucht ne Menge Geld und Menschen die die benötigten Fähigkeiten haben.
    Sponsoren finden ist auch noch dazu auch sehr schwierig.
    Wollte nur mal realistisch sein… Renata, bitte sei mir nicht böse.

  6. Muss leider Gerd zustimmen, wer soll diese o.g.Logistik bewältigen!?Es wird sicher auch keine Auskunft über die Nachlassverwaltung geben. UliStein hatte zurückgezogen gelebt,es würde seinem Gedenken nicht gerecht werden, wenn alles öffentlich, zwangläufig, werden würde. Wir haben hier doch einen guten Platz gefunden, um seiner zu gedenken. Lasst uns hier weiter so „nett miteinander plaudern „,damit können sicher der engste Freundeskreis umgehen,die Privatsphäre bleibt gewahrt. Bitte euch, meine Meinung dazu nicht misszuverstehen. Lese und schreibe hier gern mit euch allen Fans.

  7. Ihr habt schon recht. Auch wenn es oben in meinem ersten Beitrag so klingt: eigentlich schwebte mir nichts so ‚Riesiges‘ vor. Bei uns in der CH gibt es fast in jedem Dorf/Ort ein Ortsmuseum. Meist in einem alten Haus, das der Gemeinde gehört und von einem Verein betrieben wird. Meist nur an 1-2 Tagen in der Woche offen oder sogar nur nach Voranmeldung. Eher so was. So wäre auch der finanzielle Aufwand nicht so riesig. Ich könnte mir vorstellen, dass es auch in der Wedemark Menschen gibt, die sich für so was begeistern könnten und mitmachen würden. –
    Mit dem Lappan Verlag gibt es bestimmt noch Verträge – aber die Rechte an den Cartoons sind m.E. bei Catprint – steht ja jetzt auf den meisten Cartoons unten mit drauf. Da hat Uli bestimmt mit seinem Juristen vorgesorgt.

    Gerd: jetzt kommt wieder meine Neugier: In was für einem Museum arbeitest du denn mit? Hat es einen Zusammenhang mit deinem Höhlen-Wissen? Klingt spannend.

    1. Das Museum ist ein Knopf-und Regionalmuseum. Nichts Spektakuläres, allerdings doch sehr interessant, viele alte Maschinen, um die ich mich als erstes kümmern werde, viele halt eingelagert und nicht in Bestzustand. Nix mit Höhlen, etliche Technik lagert zwar unter der Erde in einem riesigen historischen Eiskeller. Meine Mutter hat in der 30ern als kleine Mädchen mit meiner Oma zusammen immer mal zugeschaut, wie die riesigen Eisblöcke rein bzw. raus transportiert wurden. Kaum jemand weis noch von der Existenz dieses Raumes.
      Ach ja, dein „Mauseum“, wie du dir es vorstellst, würde ich sicher besuchen. Klingt so gemütlich.

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