Rätselhafter Umzug – Lösung

Hallo, meine Lieben!
Inzwischen haben sich die meisten Probleme gelöst und ich bin guter Dinge, dass das erste Weihnachten im neuen Heim ganz nett werden könnte. Egal, denn eine Zurück-Option gibt es ja nicht. Zumindest ein Viertel unserer Habseligkeiten ist beim Übersiedeln auf der Strecke geblieben: zum einen Teil Bücher, CDs und DVDs, Geschirr, Kleidung und Spiele, die ich ausgemustert und der Caritas gespendet habe, zum anderen Teil hat vieles seinen Weg in die große Rundablage gefunden und einiges konnte ich auch in meinem Freundeskreis verschenken. Beim Ein- und Verräumen zeigt sich allerdings, dass ein zweites Ausmustern notwendig ist, da sich die Räumlichkeiten und ihre Möglichkeiten doch stark von denen der bisherigen Behausung unterscheiden.


Und das mir, wo ich schon seit Kleinkindzeiten Veränderungen hasse wie die Pest – vor allem so extreme. Aber dafür halte ich mich ganz tapfer und bin wirklich überrascht, wie schnell ich mich an die neue Situation gewöhne.
Allerdings gibt es ein Bild, das genau zeigt, wie es bei uns abgelaufen ist – zumindest auf meiner Seite:

Bis auf den Hund, den wir ja nicht haben, und unser Aussehen könnte es wirklich so ausgesehen haben *grins*
Nun, habt ihr die 38 Begriffe gefunden? Wenn nicht, gibt’s hier die Liste:

Als übliche letzte Hilfe hier die endgültige Auflösung:

Wenn ich mir das so ansehe, gibt es dermal doch viele „schräge“ Wörter, nicht wahr?

Sodale, jetzt genehmige ich mir einen Punsch und ein wenig Spekulatius, damit mir auch von innen warm wird…
Eure wieder motivierte Selune

6 Kommentare on “Rätselhafter Umzug – Lösung

  1. „Fauteuil“
    Das hat nix mit Österreichisch zu tun. Ja, die älteren Bewohner Österreichs und der Schweiz kennen dieses Wort noch. Es kommt …. aus dem Französischen und steht für einen eher wuchtigen Lehnsessel mit Armlehnen und manchmal auch Ohren. Es einfach mit „Sessel“ zu übersetzen wird dem Ding nicht gerecht.
    Warum ich es mit eingefügt habe? Nun, genau so ein Ungetüm stand hier herum!
    Tja, und jetzt festhalten:
    Im Wiktionary steht:
    Herkunft:
    von gleichbedeutend französisch: fauteuil → fr, älter faldestueuil → fr, dieses aus dem Germanischen (vom altwestfränkischen faldistôl = Faltstuhl). Das Wort ist seit dem 18. Jahrhundert belegt.
    Arg komperliziert, oder?

    Jetzt allen klar, warum ich Französisch in der Schule abgrundtief gehasst habe? Wenn ich etwas „Bordo“ ausspreche, warum soll ich es dann „Bordeaux“ schreiben?!? Und mit dem eigenen Speichel beim Reden zu gurgeln finde ich auch sehr unsexy!

    Und: als Sahnehäubchen darauf sprechen die Franzosen auch noch alles als eine Wurscht – die sogenannte Liaison (in der Sprachwisssenschaft): das Aussprechen eines sonst stummen Konsonanten am Wortende vor einem vokalisch beginnenden Wort. Also Zunge brechen in Reinkultur.
    Medamsemessiö, schö swi desoleh, mä schö dötest fronzeh…. 😂😂😂🤮

    1. Aber diese alten Fauteuils sind oder waren meist ober-super-bequem. Bloss nicht wegwerfen! Meine Eltern hatten auch so einen. Mit hoher Rückenlehne, Armlehnen und Ohren 🙂 Sie liessen ihn dann von einem Möbelrestaurationsgeschäft neu beziehen – dort wurde der Fauteuil dann leider auch neu gepolstert – und danach war er überhaupt nicht mehr bequem. :-/

  2. Ich habe es mir gedacht: Da sind Wörter dabei, die ich noch nie gehört habe und nun erstmal googln muß, was sie bedeuten. Toll, daß man bei deinen Rätseln immer wieder was lernen kann.
    Einen schönen 3. Advent wünsche ich Dir und Allen.

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